Barrierefreier Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter

Auf dem barrierefreien Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter finden sich zahlreiche Angebote für mobilitätseingeschränkte Besucher und Gäste mit Sinnesbehinderung. Neben einer Wegsteigung von maximal 6 % bis zum Aussichtspunkt Hirschley, einem durchgehenden Blinden-Leitsystem sowie unterfahrbaren Infotafeln in erhabener und Braille-Schrift wurden weitere Angebote entwickelt. Zudem können Führungen in Gebärdensprache gebucht werden.

Auf dem barrierefreien Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter finden sich zahlreiche Angebote für mobilitätseingeschränkte Besucher und Gäste mit Sinnesbehinderung. Neben einer Wegsteigung von maximal 6 % bis zum Aussichtspunkt Hirschley, einem durchgehenden Blinden-Leitsystem sowie Infotafeln in erhabener und Braille-Schrift wurden weitere Angebote entwickelt. Zudem können Führungen in Gebärdensprache gebucht werden.

Hinweise für Besucher mit Behinderung

Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehbehinderung, ältere Menschen:
- Anreise mit dem Bus:
Die Bushaltestelle "Kermeter-Höhe" (Linie 231) befindet sich in direkter Nähe zum Startpunkt der Wanderungen und wird von Niederflurbussen angefahren. Dies muss allerdings mindestens einen Tag zuvor bei der Regionalverkehr Euregio Maas-Rhein (RVE) in Aachen angemeldet werden (Tel.: 0241 / 91289-0). Der etwa 250 Meter lange Weg zwischen der Haltestelle und dem Startpunkt verläuft stufenlos.

- Behindertenparkplätze:
Auf der großen Parkplatzfläche befinden sich insgesamt 10 Behindertenparkplätze, jeweils mit einer Länge von 5 Metern und einer Breite von 3,50 Meter. Die Behindertenparkplätze sind einzeln mit Schildern gekennzeichnet und mit seitlichen Bodenbegrenzungen versehen.
Die Parkplatzfläche befindet sich auf einem Hügel, auf dessen Kuppe fünf der Behindertenparkplätze liegen. Diese besitzen eine geringe Querneigung. 5 weitere Behindertenparkplätze befinden sich am unteren Ende des Hügels, direkt am Startpunkt der Wanderwege.

- Wegenetz:
Den Besuchern steht ein Wegenetz von ca. 5 Kilometern Länge zur Verfügung. Der Oberflächenbelag besteht aus einer fest verdichteten wassergebundenen Decke und kann mit Rollstühlen, Rollatoren und anderen Gehhilfen befahren werden.
In 2,7 Kilometer Entfernung zum Parkplatz befindet sich der Aussichtspunkt Hirschley mit Ruhemöglichkeiten, Wetterschutzdach und einer Geländeübersicht aus Bronze zum Tasten. Die Steigung/Gefälle auf diesem Wegstück beträgt maximal 6 %. Vom Aussichtspunkt aus können die Besucher entweder den bereits genutzten Weg zurück nehmen oder sie kehren über einen Rundweg zum Ausgangspunkt zurück. Der letzte Abschnitt des Rundwegs weist allerdings längere Abschnitte mit Steigungen/Gefälle von bis zu 8 % auf.
Nach etwa 700 Metern vom Startpunkt aus folgt die Wegkreuzung „Schwarzes Kreuz“. Von dort aus ist ein etwa 1,2 Kilometer langer Abstecher (Hin- und Rückweg) zu einem weiteren Aussichtspunkt möglich.
Entlang des Weges finden sich zahlreiche Informationstafeln, die meist unterfahrbar sind.

- Rast- und Ruhepunkte:
Ruhebänke sind in einem Abstand von etwa 200 Metern aufgestellt. An drei Standorten finden sich zudem sogenannte Sinnesliegen. Direkt neben den Bänken wurde jeweils eine ebene Bewegungsfläche für Rollstühle, Kinderwagen, etc. freigehalten. Am Startpunkt sowie am Aussichtspunkt Hirschley wurden weiterhin unterfahrbare Tische aufgestellt.

- WC:
Am Startpunkt der Wanderungen und in direkter Nähe zum Parkplatz wurden zwei Trockentoiletten errichtet. Eine dieser Toiletten wurde als Behindertentoilette gebaut.


Blinde Menschen, Menschen mit Sehbehinderung:

- Anreise mit dem Bus:
Die Bushaltestelle "Kermeter-Höhe" (Linie 231) befindet sich in direkter Nähe zum Startpunkt der Wanderungen und wird von Niederflurbussen angefahren. Dies muss allerdings mindestens einen Tag zuvor bei der Regionalverkehr Euregio Maas-Rhein (RVE) in Aachen angemeldet werden (Tel.: 0241912890). Das durchgehende Blinden-Leitsystem schließt die Bushaltestelle mit ein und ermöglicht so die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

- Behindertenparkplätze:
Auf der großflächigen Parkplatzfläche befinden sich insgesamt 10 Behindertenparkplätze, jeweils mit einer Länge von 500 cm und einer Breite von 350 cm. Die Behindertenparkplätze sind einzeln mit Schildern gekennzeichnet und mit seitlichen Bodenbegrenzungen versehen.

- Wegenetz:
Den Besuchern steht ein Wegenetz von 4,7 Kilometer Länge zur Verfügung.
In 2,7 Kilometer Entfernung zum Parkplatz befindet sich der Aussichtspunkt Hirschley mit Ruhemöglichkeiten, Wetterschutzdach und einem Tastmodell aus Bronze mit Braille-Beschriftung, welches einen Überblick über das Gelände und die Region vermitteln soll.
Nach etwa 700 Metern vom Startpunkt aus folgt die Wegkreuzung „Schwarzes Kreuz“. Von dort aus ist ein etwa 1,2 Kilometer langer Abstecher (Hin- und Rückweg) zu einem weiteren Aussichtspunkt möglich.

- Orientierung:
Das gesamte Wegenetz ist durch ein Blinden-Leitsystem erschlossen. Die Wege sind derart ausgebaut, dass auf beiden Wegseiten der Übergang von Weg zu Vegetation mit dem Langstock ertastet werden kann. An markanten Stellen wie Wegkreuzungen oder Infotafeln sind aus Pflastersteinen bestehende Auffangfelder in den Boden eingelassen.
Direkt an den Auffangfeldern befinden sich entweder Ruhebänke und Infotafeln oder ein Leitstreifen aus Pflastersteinen weist den folgenden Wegabschnitt. In diesem Fall weist ein weiteres Aufmerksamkeitsfeld auf das Ende des Leitstreifens hin. Im weiteren Verlauf kann wieder die Vegetationskante ertastet werden.
Ausschließlich an der Bushaltestelle weist ein Leitsystem über Rippenplatten den Weg bis zu den Wanderwegen.
An zahlreichen Punkten befinden sich Infotafeln. Die Informationen werden sowohl in erhabener als auch in Braille-Schrift vermittelt.
Am Rastplatz Kermeter befindet sich eine Infotafel mit Audioausgabe. Dort können sich blinde Besucher über das Angebot des Barrierefreien Naturerlebnisraumes informieren.

- WC:
Am Startpunkt der Wanderungen und in direkter Nähe zum Parkplatz wurden zwei Trockentoiletten errichtet. Eine dieser Toiletten wurde als Behindertentoilette gebaut.
Folgen Sie vom Startpunkt an der Infotafel mit Audioausgabe dem Leitsystem nach links. Dieses führt Sie direkt zur Behindertentoilette. Eine Braille-Tafel rechts neben der Eingangstür enthält eine Übersicht über die Behindertentoilette.


- Führungen:
Nach Absprache mit der Nationalpark-Verwaltung können spezielle Gruppenführungen für blinde Menschen angeboten werden.


Menschen mit Hörbehinderung, gehörlose Menschen:

- Anreise mit dem Bus:
Die Bushaltestelle "Kermeter-Höhe" (Linie 231) befindet sich in direkter Nähe zum Startpunkt der Wanderungen und wird von Niederflurbussen angefahren. Dies muss allerdings mindestens einen Tag zuvor bei der Regionalverkehr Euregio Maas-Rhein (RVE) in Aachen angemeldet werden (Tel.: 0241 / 91289-0).

- Behindertenparkplätze:
Auf der großflächigen Parkplatzfläche befinden sich insgesamt 10 Behindertenparkplätze, jeweils mit einer Länge von 500 cm und einer Breite von 350 cm. Die Behindertenparkplätze sind einzeln mit Schildern gekennzeichnet und mit seitlichen Bodenbegrenzungen versehen.

- Wegenetz:
Den Besuchern steht ein Wegenetz von 5 Kilometer Länge zur Verfügung.
In 2,7 Kilometer Entfernung zum Parkplatz befindet sich der Aussichtspunkt Hirschley mit Ruhemöglichkeiten, Wetterschutzdach und einer Geländeübersicht aus Bronze zum Tasten.
Nach etwa 700 Metern vom Startpunkt aus folgt die Wegkreuzung „Schwarzes Kreuz“. Von dort aus ist ein etwa 1,2 Kilometer langer Abstecher (Hin- und Rückweg) zu einem weiteren Aussichtspunkt möglich.

- WC:
Am Startpunkt der Wanderungen und in direkter Nähe zum Parkplatz wurden zwei Trockentoiletten errichtet. Eine dieser Toiletten wurde als Behindertentoilette gebaut.

- Führungen:
Nach Absprache mit der Nationalpark-Verwaltung können spezielle Gruppenführungen für gehörlose Besucher angeboten werden.
Zudem können schwerhörige Gäste im Vorfeld bei der Nationalparkverwaltung kostenfrei mobile Hörverstärker buchen.


Menschen mit Lernschwierigkeiten:

- Anreise mit dem Bus:
Die Bushaltestelle "Kermeter-Höhe" befindet sich in der Nähe zum Startpunkt der Wanderung. Sie wird von Niederflurbussen angefahren. Niederflurbusse müssen mindestens einen Tag vorher bei der Regionalverkehr Euregio Maas-Rhein (RVE) bestellt werden. Die Telefonnummer zur Bestellung lautet 024191289. Der Weg zwischen der Haltestelle und dem Startpunkt verläuft stufenlos.


- Behindertenparkplätze:
Es gibt 10 Behindertenparkplätze. Die Behindertenparkplätze sind einzeln markiert.

- Wegenetz:
Die Wege sind insgesamt 4,77 Kilometer lang. Die Wege bestehen aus einem festen Material. Sie können mit Rollstühlen befahren werden.
Nach 2,7 Kilometern gibt es einen Aussichtspunkt. Dort gibt es Ruhebänke und ein Schutzdach gegen Regen. Ein Bronzemodell zum Tasten gibt es auch.
Die Steigung des Weges bis dorthin beträgt maximal 6 %. Vom Aussichtspunkt aus kann man den Weg zurückgehen. Weiter geradeaus kann man auch zum Parkplatz gehen. Dieser Rundweg hat eine Steigung von maximal 8 %.
Nach 700 Metern vom Startpunkt aus kommt man an die Wegkreuzung „Schwarzes Kreuz“. Von dort aus ist ein Abstecher zu einem weiteren Aussichtspunkt möglich.

- Orientierung:
An vielen Punkten gibt es Schilder mit Informationen. Alle Informationen auf den Schildern sind in leichter Sprache geschrieben.
Am Startpunkt der Wanderung gibt es eine Infotafel mit Sprachausgabe. Der Text wird dort auch in leichter Sprache vorgelesen.

- Ruhebänke:
Es gibt viele Ruhebänke. An drei Stellen gibt es Liegen im Wald.
Direkt neben den Bänken gibt es einen Platz für Rollstühle. Am Startpunkt und am Aussichtspunkt gibt es unterfahrbare Tische.

- WC:
Am Startpunkt der Wanderung gibt es eine Toilette. Eine Behindertentoilette gibt es dort auch.

Anschrift

Nationalparkforstamt Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW
Urftseestraße 34
53937 Schleiden-Gemünd

Telefon: +49 2444 95100
Fax: +49 2444 9510-85

www.nationalpark-eifel.de

  • Ort: Gemünd
  • Angebot für:
    • Bildzeichen: Der Rollstuhlfahrer symbolisiert Angebote für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
    • Bildzeichen: Eine gezeichnete Person mit einem Stock steht für Gehbehinderte.
    • Bildzeichen: Ein durchgestrichenes Ohr symbolisiert Angebote für gehörlose Menschen.
    • Bildzeichen: Ein gezeichnetes Ohr mit Hörgerät steht für Menschen mit Hörbehinderung.
    • Bildzeichen: Ein durchgestrichenes Auge kennzeichnet Angebote, die für blinde Menschen geeignet sind.
    • Bildzeichen: Eine gezeichnete Brille steht für sehbehinderte Menschen.
    • Bildzeichen: Eine gezeichnete Person, die in ein Heft schaut. Es steht für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
    • Bildzeichen: Zwei gezeichnete Personen, eine Frau mit Handtasche und ein Mann mit Hut, die sich an der Hand halten. Es kennzeichnet Angebote für Senioren.
    • Bildzeichen: Zwei größere gezeichnete Personen vor denen eine kleinere Person steht. Es steht für Familie.
  • Thema:
    • Bildzeichen: Abstrahierte Bäume und Wiesen kennzeichnen das Thema "Natur und Landschaft"

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